Tag 1

7:00 Uhr morgens, fröhlich sind wir aufgewacht um später voller Vorfreude zu starten. Nachdem wir uns in Ruhe einen Kaffee gegönnt haben bricht bei mir die Nervosität durch. Magenfaxen machen sich bemerkbar, im Kopf noch einmal alles durchgehen und Markus mit meiner Nervosität anstecken..... hat geklappt, auch er hat nun ein flaues Gefühl in der Magengegend. Aber egal, nun müssen wir durchziehen. Um ca. 9:30 starten wir durch Richtung Tanke und ich bin etwas verwirrt, weil ich gerade fahre wie ne Oma. Das Motorrad ist doch ganz schön schwer. Ich sag mir ruhig Isa das wird gleich schon und so war es dann auch. Erst mal auf die 46 und knappe 300 km Autobahn bis nach Amsterdam wo unsere Fähre nach Newcastle abgeht. Nun kam die nächste Hürde, ich musste mich um die Formalitäten kümmern und meine Englischkenntnisse prüfen, aber kein Problem, das einchecken war total stressfrei. Die Motorradfahrer wurden alle auf eine Seite geschickt um zu warten und schon hatten wir den ersten Kontakt mit einem sehr netten Schotten. Dieser kam gerade aus Rumänien und wir haben uns direkt sehr gut unterhalten. Somit waren auch meine Sorgen bzgl. der Sprachbarriere recht schnell verflogen. Er gab uns einige Tipps für Schottland die wir auf jeden Fall umsetzen werden. Leider haben wir ganz vergessen unsere Namen auszutauschen, ich hoffe, das morgen früh nachholen zu können. Nun war es soweit, wir konnten auf die Fähre und ich hatte wieder den Megakloss im Hals vor lauter Schiss, nicht anständig da drauf zu kommen. Das ist jedes Mal ein Angang für mich, weil eng, scheiß Untergrund usw.. Also das Nummernschild von Markus vor Augen und hinterher. Nachdem ich auch das geschafft habe war Markus dran die Motorräder zu sichern und das bei gefühlten 40 Grad unter Deck. Zur Belohnung gab es eine Kabine, lockere Klamotten und natürlich ein AKB (Ankunftsbier). Jetzt war erst mal runterkommen angesagt und das hat gut geklappt, denn Dank des guten Wetters saßen wir auf Deck mit unserem Bierchen bis zum Sonnenuntergang. Somit ist unser erster Urlaubstag vorbei und wir sinken zufrieden und entspannt in unsere Betten und freuen uns auf den morgigen Tag.

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