Tag 2

Es ist 6:30 und die Nacht ist rum. Die Geräusche während der Nacht waren echt gewöhnungsbedürftig aber wir haben trotzdem ganz gut geschlafen. Erst mal  wach werden und dann einen Kaffee in der Kajüte.... wo kocht man Wasser auf ohne das der Feueralarm angeht? Natürlich im Bad, was sich so Bad nennt auf einer Fähre. Nachdem das alles geklappt hat geht es rauf auf Deck um, natürlich, ein Zigarettchen zu rauchen. Leider ist es bewölkt und relativ windig, aber nichts desto trotz freuen wir uns auf sie Ankunft in Newcastle. Die letzten Klamotten gepackt ist es endlich soweit. Wir legen an und laufen unter Deck um die Motorräder startklar zu machen, heißt Gurte ab, Taschen festzurren und verstauen usw. Wir unterhalten uns noch mit einer Remscheider Truppe und treffen auch unseren Schotten wieder, der ganz entspannt sein Ding macht. Leider weiß ich seinen Namen immer noch nicht.  Nun ist es wieder soweit, ich hab meinen Kloss im Hals weil Abfahrt über die Rampe um hier rauszukommen. Natürlich hat es geklappt, bin halt dies bzgl. etwas bescheuert. Und nun?   Erst mal auf dem Parkplatz organisieren und von allen verabschieden. Den Namen meines schottischen Freundes weiß ich immer noch nicht, aber ich weiß in welchem Ort er wohnt?! Und nun geht es los unsere Köpfe schreien links fahren, links fahren und noch einmal links fahren. Wir haben beide die Panik, dass das irgendwie schief geht aber hoppla... ist gar nicht so schwer. Man gewöhnt sich echt schnell an den Linksverkehr. Uselig ist es im Kreisverkehr. Nun erst mal raus aus Newcastle. Wir halten uns Richtung Glasgow und schauen mal was passiert. Da wir nicht nur Autobahn fahren wollen, gehen wir auf die kleineren Straßen und fahren über Harwick und Peebles und sehen schon eine sehr schöne Landschaft bei relativ kleinen Straßen. Das Wetter spielt gut mit, es sieht zwischenzeitlich zwar nach Regen aus aber wir haben Glück... kein Tropfen fällt vom Himmel. Da nun schon einige Stunden rum sind und der Abend näher kommt müssen wir mal nach einem Supermarkt Ausschau halten und siehe da, wir finden einen Lidl, der Sonntags geöffnet hat. Also erst mal das Abendmahl versorgen, was aus zwei Steaks, etwas Brot und einigen Dosen Bier besteht. Der Rest ist vorhanden. Danach landen wir auf einem sehr netten Campingplatz in Aberfoyle, Trossachs Holiday Park. Die Besitzer sind Engländer und vor 3 Monaten nach Schottland ausgewandert. Sehr nette Leute. Zelt aufbauen kein Problem, dank Übung im Garten zu Hause. Nach knapp einer halben Stunde stand alles und wir konnten uns um Essen kümmern. Wir haben den Abend sehr entspannt ausklingen lassen und sind dann um 10:00 wieder mal zufrieden ins Bett bzw. Auf die Matratze in den Schlafsack gefallen.

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