Tag 6

Um mich nicht zu wiederholen, es ist früh am Morgen und das gleiche Procedere wie jeden morgen. Wir beginnen mit dem Dunvegan Castle, dem Sitz der Macleods seit 800 Jahren und ziehen danach unsere Rundreise über die Insel durch wie geplant. Ich muss wieder einmal sagen, dass die Landschaft extrem faszinierend ist. Wir haben Glück mit dem Wetter, es ist wieder strahlender Sonnenschein. Allerdings, je weiter wir rauf fahren um so mehr tut sich dann doch Nebel auf, erst sind nur die Bergspitzen verschwunden, doch etwas später fahren wir durch eine dicke Nebelwand. In Uig ist es wieder recht klar, allerdings liegt der Nebel auf dem Wasser, ein total genialer Anblick. Da der Nebel sich verschiebt, haben wir faszinierende Fotos machen können. Man kann es nicht beschreiben, erst siehst du gar nichts, dann tut sich auf einmal ein kleiner Hafen auf, der direkt wieder verschwindet um einem Felsen die Ehre zu geben usw. Wie gesagt, man muss es gesehen haben, total klasse. Weiter geht es mit unserer Umrundung und wir erreichen über die nächste Single Track den “Old Man of Storr”, eine sehr bizarre und imposante Felsenformation. Diese Strecke ging dann mit 15% Gefälle weiter. Leider mussten wir dann eine kurze Reparaturphase einlegen, da uns ein Lkw entgegenkam, Markus abrupt bremsen musste und ich meinte, mal den Koffertest machen zu müssen. Der Koffer hat verloren. Wenig später verlassen wir Skye über die Bridge. Es wird langsam Zeit, die Übernachtung zu planen aber vorher machen wir noch einen Abstecher nach Plockton, einem kleinen Fischerdörfchen mit dem Einfluss vom Golfstrom, in dem sogar Palmen wachsen. Die sogenannten cabbage trees. Nach kurzer Genießer- und Erholungspause finden wir einen angenehmen Campingplatz, machen lecker Black Pudding mit Bohnen zum Abendessen und unterhalten uns noch ein wenig mit Jo und Noelle  aus Frankreich, die auch hier unterwegs sind. Wir fallen total kaputt auf die Luftmatratzen und schlafen wie die Steine.

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