Sonntag, 05.07.2015


Um halb sechs geht der Wecker, da unsere Fähre relativ früh startet. Leider bin ich mit meinem halb ab'n Finger nicht voll einsatzbereit, so dass sich das Packen etwas langwieriger gestaltet. Wir schaffen es aber trotzdem um zehn vor acht los zu kommen und stehen pünktlich zum einchecken am Hafen. Erst einmal ein schönes Plätzchen an Deck suchen, damit wir frühstücken können. Anschließend wandern wir ein Deck tiefer, denn da ist es windstill und die Sonne scheint...... Das nutzen wir natürlich schamlos aus und machen ein Nickerchen in der Selben, war das schöööön!! Nach 4,5 Stunden erreichen wir Langesund und machen uns bei immer noch strahlendem Sonnenschein und 26 Grad auf den Weg Richtung Oslo, denn da war ja noch was..... meine Matratze. Es war eine sehr schöne Fahrt mit soooo viel Grün! Komplett das Gegenteil von Island. So viele Bäume, Fjorde, Seen und Wiesen erschlagen uns fast. In Drammen finden wir einen geeigneten Campingplatz, ist ganz nett aber nicht der Knaller. Da wir aber mit diesen Temperaturen noch nicht klar kommen, sind wir fix und fertig und freuen uns auf eine Dusche. Außerdem macht mein Finger ganz nett Theater, ich konnte kaum noch kuppeln mit Zeige- und Ringfinger weil die Kraft nachließ und der kaputte Finger ganz schön pochert! Wir lassen den Abend gemütlich ausklingen bei einem Bierchen und ich schlag mich direkt mit Viechern rum, die scheinbar hungrig sind und stechen.


Montag, 06.07.2015


Gestern abend fing es leider noch an zu regnen und es hat sich über Nacht auch nicht gebessert. Heute morgen gibt es den Kaffee mal wieder im Zelt. Wir fahren heute ins Zentrum und versuchen unser Glück mit dem Umtausch meiner Matratze. Vorher muss ich allerdings noch meine Errungenschaften pflegen, ich hab so ca. 15 Mückenstiche die ganz nett jucken. Markus hat natürlich wieder keinen ab bekommen, wie hätte es auch anders sein sollen! Der alte Glücksritter! Das Wetter schwankt von sehr warm mit Sonne zu sehr warm mit Regengüssen, ist ätzend. Aber egal, da müssen wir, wie immer, durch! Wir finden zwei große Sportgeschäfte, die mir natürlich direkt die Hoffnung nehmen, meine Matratze zu tauschen, weil diese Marke wohl nicht in Norwegen zu bekommen oder gängig ist. Was dort im Angebot ist entspricht nicht den Vorstellungen also fragen wir nach einem Outdoor-Shop. Der Verkäufer schickt uns zu einem Angel Geschäft, dort könnte man uns evtl. weiter helfen. Also machen wir uns dorthin auf. Leider gibt es auch da keine Matratzen aber auch der Verkäufer ist sehr freundlich und hilfbereit und gibt uns einen Prospekt von einem Großen Outdoor-Laden, wo wir vielleicht fündig werden könnten. Wir schwingen uns wieder auf's Motorrad (ich fahre heute bei Markus mit, damit sich mein Mittelfinger hoffentlich etwas erholt) und reisen weitere 10 km zu diesem Laden, den wir alleine nicht gefunden hätten. Dort angekommen viel uns auf, dass wir gestern bereits da vorbei gefahren sind. Auch dort gab es nicht die gewünschte Marke aber immerhin hatten sie einige Auswahl anderer Marken. Nach einigem Probeliegen und Datenvergleichen kauften wir eine neue Luftmatratze. Der Mist hat uns so ziemlich den ganzen Tag gekostet. Zurück zum Zeltplatz und auf dem Weg noch eben einkaufen und erkundigen, was ein Paket nach Deutschland kostet, denn meine kaputte Matratze muss ja irgendwie nach Hause und auf dem Weg kann man ja direkt auch ein paar Reiseführer von Island mitschicken. Als wir den Preis für ein Paket bis 5 kg erfahren haben, haben wir uns bald auf den Hintern gesetzt, die rufen mal eben um die 35,-€ auf, Hut ab! Wir fragen nach einer günstigeren Variante und entscheiden uns für das Päckchen bis 2 kg, kostet nur noch 16,-€. Das machen wir dann morgen früh fertig. Jetzt ab zum Zeltplatz und etwas essen. Da es schon wieder regnet, baut Markus erst einmal wieder ein Vordach, damit es sich einigermaßen sitzen läßt und ich bade derweil in Autan!


Dienstag, 07.07.2015


Heute nehmen wir die Richtung, die Lothar uns empfohlen hat, Richtung Aurland. Das Wetter ist sehr schön und wir können gepflegt draußen frühstücken und in Ruhe zusammen packen. Meinem Finger geht es auch wieder besser und das Kuppeln funktioniert fast wieder einwandfrei. Die Strecke ist wunderschön und bei 80km/h, die erlaubt sind, kann man richtig geniessen. Auf dem Weg sticht uns eine wunderschöne, alte Holzkirche ins Auge, so dass wir anhalten, um ein paar Fotos zu machen und uns umzusehen. Hier gibt es nicht so viele Highlights zu besichtigen wie auf Island, dafür kann man sich an der Natur nicht satt sehen. Für Motorradfahrer ist Norwegen ein Paradies. Die Straßen hier sind extrem gut in Schuss und auch auf den Pässen sehr gut ausgebaut. Anschließend fahren wir auf den Aurlandspass und finden ein alt bekanntes Bild. Schnee wo man hinsieht! Ich glaub es kaum und das im Juli. Was aber viel schlimmer ist, die Temperatur hat sich von 23° auf 6°runter geschraubt und ich muss dringend einen Pulli anziehen, sonst erfriere ich! Völlig durchgefroren schießen wir die letzten km bis zum Örtchen Aurland und begeben uns auf den Campingplatz. Schnell aufbauen, essen, einen heißen Kakao mit Rum und ab ins Bett.


Mittwoch, 08.07.2015


Heute sind wir wieder ziemlich gemütlich unterwegs, es ist Gott sei Dank auch einigermaßen trocken, nachdem es mal wieder die ganze Nacht geregnet hat. Wir fahren heute weiter nach Geiranger und natürlich über die Pässe statt durch den elendig langen Tunnel. Die Fahrt macht erst einmal wieder höllisch Spass. Wir bekommen jede Menge Kurven und Tunnel geboten und natürlich endlos viele Wasserfälle. Wir starten mit dem ersten "Aufstieg" und ich muss mich erst einmal wieder daran gewöhnen, Spitzkehren zu bewältigen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt es jedoch wieder recht gut. Leider macht das Wetter nicht so mit und wir kämpfen uns durch Nebel und sind gefühlt wieder in Alaska, bei den Temperaturen hier oben. Man kann sich wohl vorstellen, dass ich dankbar war, als es wieder hinunter ging. Das Fahren macht trotzdem Spass! Unsere erste Fähre ist auch heute fällig und die Überfahrt dauert etwa 10 Minuten. Man kann also getrost auf dem Motorrad sitzen bleiben. Der zweite "Aufstieg" naht und die Strecke macht richtig Spass mit vielen Kurven, da vergisst man glatt, dass das Wetter eigentlich schon wieder scheisse ist. und zu guter Letzt nehmen wir den "Dalsnibba" nach Geiranger. Dieser erwartet uns leider mit 3°, Nebel und zum Schluss auch noch strömenden Regen, das trübt die Freude leider ein wenig. Aber zur Belohnung soll uns ja ein wunderschöner Campingplatz erwarten. Nachdem die letzten Kehren bewältigt sind, finden wir einen schönen Platz, sind uns aber nicht sicher, ob es der Richtige ist und fahren noch eine Milomeger weiter hum Nächsten. Die Frage, ob richtig oder falsch hat sich schnell erledigt, als iwr uns den Zweiten angeschaut haben. Wieder auf die Motorräder und zurück zum ersten Platz. Ein gemütlicher und überschaubarer, sehr gepflegter Campingplatz mit Wasserfall. Super! Wir bauen im Regen auf, allerdings unter einem großen Baum, der einiges abhält. Danach schnell was essen und unter die Dusche, die wieder Wunder wirkt, wenn man durchgefroren ist. Leider ist trotz des schönen Umfelds das Gemüt etwas angeschlagen, weil es einfach nicht wärmer werden will und wir eingentlich seit Montag jeden Tag im Regen stehen. Na ja, für's Wetter kann keiner was uns so müssen wir das Beste daraus machen.


Donnerstag, 09.07.2015


Was soll ich sagen, wieder mal Regen. In der kurzen trockenen Phase essen wir mit Genuss unsere gestern bestellten Brötchen, sehr lecker! Auch den Zeltabbau bekommen wir im Trockenen hin und starten Richtung Trontheim. die Fahrt geht direkt wieder die Serpentine rauf und macht trotz des Regens sehr viel Spass. Es ist allerdings einigermaßen viel los auf den Straßen. Der Tag heute beschert uns zur Abwechslung Dauerregen, was mich ziemlich ankotzt. In 2,5 Stunden kriegen wir gerade mal etwas über 100 km geschafft, da hatten wir echt schon einen besseren Schnitt ohne zu heizen! Wir nehmen den "Trollstigen" und da die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt, erhoffen wir hinter jedem Berg besseres Wetter. Aber geschissen Kamerad, von besagter Aussichtsplattform ist vor lauter Nebel und Nass nix zu sehen. Wir halten lediglich an, um uns in die Regenklamotten zu pellen und sparen uns den Weg auf den Aussichtspunkt. Weiter geht es und die Laune sinkt langsam gen Keller. Kurz drauf beginnt die Abfahrt und der Nebel ist wie weg gewischt. Die Strecke nach unten gestaltet sich abenteuerlich, da ziemlich viel los ist und uns einige Busse entgegen kommen. In einer Spitzkehre kann das schon was! Unten angekommen ist erst einmal eine Kaffeepause nötig. Bis Trontheim sind es noch ca. 150 km. Wir fahren solange wir noch Lust haben. Nun ist die dritte Fähre für heute akut und.... die Sonne scheint! Die Laune steigt und wird bei Ankunft gleich wieder in den Keller gestampft. Wir schaffen es bis zum nächsten Campingplatz in "Kvanne" und nehmen uns ganz dekadent eine Hütte beim Camping-Präsidenten. Ein cooler Typ und scheinbar total schmerzfrei. Er spricht auch deutsch und hat, glaub ich, häufig Mopedfahrer zu Gast, da er direkt fragte, ob wir ein Holzbrettchen brauchen für den Seitenständer. Wir sollen uns wie zu Hause fühlen und das versuchen wir auch. Die Hütte ist einfach aber alles da, was man braucht. Die Dusche ist super und Wlan haben wir auch! So, für heute ist es genug. Wir gehen jetzt schlafen und schauen, was der morgige Tag uns bringt.


Freitag, 10.07.2015

Gut ausgeschafen starten wir in den neuen Tag. Das Etagenbett wurde nur in der unteren Riege von Markus benutzt, ich habe die Couch bevorzugt, weil ich Angst hatte, nachts den Weg zum Klo nicht unfallfrei bewältigen zu können. Aber es hat gut geklappt und wir haben wunderbar geschlafen. Natürlich hatte ich mir gestern abend genauso dekadent wie eine Hütte mieten auch noch eine 8 Minuten Dusche gegönnt für 20 Kronen. Die war aber auch ziemlich klasse! Über das Wetter weigere ich mich heute zu sprechen! Wir starten Richtung Mole, in voller Montur und sehen aus wie Michelin-Männchen! Die Strecke ist wieder wunderschön und siehe da.....unser erstes Rentier am Waldrand. Leider können wir nicht anhalten um ein Foto zu machen. Ich hoffe aber, dass es nicht das Letzte war, was wir sehen können. Wir ziehen durch bis Namsos, gehen einkaufen und suchen den Stadt Campingplatz. Das ist so ein Sterneplatz und macht echt einen guten Eindruck. Der will aber auch bezahlt werden wie sich rausstellt, die rufen echt 28,-€ für die Nacht auf und duschen muss auch noch extra bezaht werden. Das ist schon ganz schön frech! Vor allem, wenn es super schöne Plätze direkt am See gibt und die Zelte in die hinterste Ecke verfrachtet werden. Und obendrein bin ich dann auch noch von den kleinen Viechern total zerstochen worden. Ich sehe aus, als wäre ich in der Pubertät, das ganze Gesicht verpickelt. Hab mir noch so einen Antirollerstift geholt, war aber wohl schon zu spät. Na ja, Augen zu und durch. Wir springen in die Federn und versuchen einigermaßen gescheit zu schlafen.


Samstag, 11.07.2015

Es ist heute trocken, wie der "Campingpräsident" Edgar es uns versprochen hat. Sind zwar noch viele Wolken am Himmel und relativ kalt ist es auch noch, aber wir sind schon froh, wenn es nicht regnet! Wir trödeln erst mal wieder rum und kommen um 12:00 Uhr endlich los, weiter gen Norden. Die Strecken sind wie immer wunderschön und heute können wir auch wieder ein wenig die Aussicht geniessen und..... das Wetter wird immer besser. Heute liegt eine Fährüberfahrt an und die ist abenteuerlich. Eigentlich ist die Fähre schon voll aber wir werden vom Ende der Schlange nach vorne gerufen und es wird diskutiert ob wir noch drauf passen. Erst soll nur Markus noch drauf, der sich natürlich weigert, weil ohne mich nicht geht! Dann passen wir aber doch beide. Das Ende vom Lied, ich steh so eng zwischen Markus und einem Pkw, das ich die ganze Fahrt sitzen bleibe, weil kein Seitenständer raus zu klappen ist und ich mein Baby festhalten muss. Die Beifahrerin des Autos hatte echt Angst, dass ich einen Kratzer ins Auto mache. Sie legte den bösen Blick auf und kam mehr als einmal ans Heck ihres Wagens (oder den ihres Mannes) um zu sehen, ob auch alles ok war. Ich legte mein freundlichstes Lächeln an den Tag und dachte mir: Du blöde Kuh, wir können ja tauschen! Zur Belohnung war die Überfahrt aber immerhin umsonst. Die Temperaturen liegen inzwischen bei 20° und gegen halb fünf beschließen wir auf einem kleinen versteckten Campingplatz zu übernachten und gleich noch ein wenig die Sonne zu genießen. Das ist inzwischen auch bitter nötig, denn unser Gemüt muss etwas aufgeputscht werden. Wir machen es uns gemütlich und nutzen später noch die Dusche, die übrigens umsonst genutzt werden kann. Glücklich und mit Sonne im Gemüt beenden wir den Tag.


Sonntag, 12.07.2015

Heute morgen machen wir Wettzählen! Wer hat die meißten Mückenstiche? Markus hat diesmal auch eine ganze Menge abbekommen aber ich bin nach wie vor der Kaiser! Erst mal  alles verarzten und dann frühstücken, immer noch bei super Wetter. Wir nehmen nach Möglichkeit wieder nur Seitenstraßen und die sind echt toll zu fahren. Wir haben unseren durchschnittlichen Spritverbrauch inzwischen schon gut runtergefahren, was kein Wunder ist, bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 80km/h. Man kann gut in diesem Tempo durchfahren und dabei noch die schöne Landschaft geniessen. Irgendwann bleibt uns nur die E6, da wir zum Polarkreis unterwegs sind. Dort angekommen ist natürlich wieder viel los, da auch Touris mit Bussen dahin gekarrt werden. Trotzdem schauen wir uns um und machen natürlich Beweisfotos. Außerdem bauen auch wir ein kleines Türmchen als Beweis, dass wir da waren. Der wird wahrscheinlich nächste Woche schon wieder zerstört sein aber das bekomen wir ja nicht mit. Weiter geht es Richtung Norden. Wir bleiben auf der Hauptstraße und fangen gegen 17:00 Uhr an, einen Platz zu suchen. Die ersten sind schon wieder extrem voll und da haben wir keinen Bock drauf, also geht es weiter. An einer Tankstelle wollen wir uns ein Bierchen kaufen, da das Wetter heute dazu einlädt. Aber nix mit Bier, erstens gibt es das nicht auf Tankstellen und zweitens gibt es Sonntags in Norwegen überhaupt kein Bier zu kaufen. Auch egal. Wir sehen ein kleines Schild mit dem Verweis auf einen Campingplatz Namens "Medby" und biegen ab. Es ist ein kleiner privater Platz, die Besitzer wohnen nebenan und machen grad BBQ, mmhhhh! Den nehmen wir und das war auch die richtige Entscheidung, er ist sehr sauber, nicht zu teuer und vor allem nicht überlaufen! Wir machen uns gemütlich ans Abendessen und damit ist der Tag auch schon wieder durch.


Montag, 13.07.2015

Nach einer angenehmen Nacht und gemütlichem Frühstück in der Sonne machen wir uns mal wieder ans Abbauen und Packen. Weiter geht es Richtung Lofoten. Markus fährt eine kleine Straße entlang, an deren Ende wohl eine Fähre rüber gehen soll. Am Ende, in "Rosnik" geht es allerdings nicht weiter, also Sackgasse und das Ganze zurück. Es waren nicht so viele Kilometer und die Aussicht dort unten war auch recht nett, somit war die Strecke keinesfalls umsonst gefahren. Uns bleibt leider nichts anderes übrig als wieder die E6 zu nehmen und dann in "Bognes" die Fähre nach "Lodingen" zu nehmen. Die Überfahrt dauert ca. 45 Minuten und wir sind auf den Lofoten. Jetzt noch schnell einkaufen, auch Bierchen, ist ja Montag. Leichter gesagt als getan, wir mussten noch 85 km fahren um die nächste Stadt mit Supermarkt zu erreichen, allerdings gab es da dann auch reichlich Einkaufsmöglichkeiten.  Anschließend nix wie raus aus der Stadt, mit so viel Trubel können wir grad nichts anfangen! Ca. 10 km weiter finden wir einen Campingplatz, den wir nehmen, weil es langsam reicht mit der Fahrerei. Wie sich mal wieder rausstellt war es die falsche Entscheidung. Da schaut man einmal nicht vorher wie und wo alles ist und schon hat man die A-Karte. Ich hab mich mal wieder aufgeregt, weil der Weg zum Klo ein gefühlter Tagesmarsch  war. Die Zelte wieder ganz hinten, keine Bänke, keine Mülleimer und die Duschen an der Rezeption (die den besagten Tagesmarsch erforderten)! Meine Pause um mal wieder Wäsche zu machen und eine Runde ohne Gepäck zu fahren war freiwillig dahin. Hier wollte ich nicht länger bleiben. Also morgen wieder Abbau und was Neues suchen. Nebenan hatten wir ein Paar aus Freiburg, was ebenfalls mit dem Motorrad unterwegs war und so konnten wir uns wenigstens nett unterhalten. Nachdem wir unseren Klopper von Fleisch vertilgt und gespült hatten wurde noch ein Quätschken gehalten und dann ab in die Schlafsäcke.



Dienstag, 14.07.2015

Wir sind früh wach, sind wir eigentlich immer, trödeln aber meißtens mit dem Frühstück und Kaffee trinken. Wir wünschen unseren Zeltnachbarn noch eine gute Reise und machen uns ebenfalls daran, den Abbau zu beginnen. Noch eine Stulle auf die Hand und man glaubt es kaum......wir starten um 10:00 Uhr durch! Erst mal gemütlich weiter fahren und dann sehen ob wir einen schöneren Campingplatz finden. Nach einer Stunde Fahrt tut sich etwas auf und wir machen es wie immer: Erst mal alles inspizieren und dann entscheiden. Es ist alles vorhanden, der Platz ist nicht zu groß und liegt an einem kleinen Fjord, dem "Rolfsfjord", sehr schön. Also bleiben wir und bauen unser Zelt wieder auf. Leider schlägt das Wetter wieder um und von Sonne ist nichts mehr zu sehen. Egal, hauptsache es bleibt trocken. Jetzt wird erst einmal Wäsche gemacht und später fahren wir in den nächsten Ort (nur 17 km entfernt) um in Ruhe einzukaufen. Und morgen können wir dann auch einmal ohne Gepäck eine Runde auf den Lofoten drehen.


 

Mittwoch,15.07.2015

Unsere Einkaufsfahrt gestern hat es kurzfristig noch in sich gehabt. Hinter einer Kurve mußte Markus voll in die Bremsen gehen, ich somit natürlich auch, weil eine Gruppe Schafe meinte, auf der Straße Pause machen zu müssen. Die Bremsen funktionierten, die Schafe hatten Glück noch aufrecht zu stehen und wir sind mit dem Schrecken davon gekommen. Schafe hinter oder in einer Kurve sind echt nicht witzig! Heute ist unser Ziel das südlichste Ende von den Lofoten, ein Örtchen Namens "A". Das Wetter ist inzwischen wieder in den Herbst umgeschlagen aber es regnet nicht und damit sind wir sehr zufrieden. Die Strecke ist schön, der Verkehr ist ätzend. So viele Wohnmobile habe ich in den letzten 5 Wochen nicht gesehen und die fahren oft wie der letzte Mensch. Pkw Fahrer können das hier allerdings auch ganz gut! Wir machen einen Abstecher an den "Nusfjord", ein wunderschöner Fjord mit einem Ort, in denen die alten Fischerhäuser zu bewundern sind. Diese stehen auf Stelzen im Wasser und waren oder sind wohl teilweise auch noch, ganz einfache Unterkünfte für die Fischer. Weiter geht es nach "A", leider wird das Wetter, je näher wir kommen, immer schlechter und geht dann auch in Regen über. Aber was soll's, wir sind das ja schon gewohnt. Da hat man grad mal wieder was zum Anschauen und schon ist das Wetter scheisse! Trotzdem waren wir am südlichsten Zipfel und haben ein paar Fotos gemacht. Auf dem Rückweg ging uns der Verkehr richtig auf den Sack und ich habe die Anwohner echt bemitleidet. Wenn tagtäglich in der Saison dermaßen viele Autos an deinem Wohnzimmer vorbei fahren, dann muss das doch echt nerven! Wir sind im halb sechs wieder am Platz, machen Abendessen, zur Abwechslung mal wieder Nudeln, und sitzen nun im Café an der Rezeption um den "Bürokram" zu erledigen. Davon mal ab, ist es hier sehr schön warm. Anschließend ab zum Zelt und in die Betten. Vielleicht schaffen wir es morgen ja auch wieder, früher startklar zu sein.


Donnerstag, 16.07.2015

Ab heute heißt es Kilometer schrubben, ich bin das Wetter leid und möchte jetzt zum Nordkap im danach endlich in Richtung Sonne zu fahren. Wir starten schon um 10:00 Uhr durch und verlassen unseren schönen Campingplatz bei leichtem Regen. Große Auswahl an Strecken haben wir nicht also wird die E6 genommen Richtung "Alta". Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle und das Wetter bessert sich auch. Landschaftlich ist Norwegen nach wie vor ein Knaller, dass kann man nicht anders sagen! Wir schaffen es bis "Nordkjosbotn", wo wir einen recht netten Campingplatz aufsuchen. Nach 400 km haben wir nun auch keine Lust mehr weiter zu fahren. Der Platz liegt direkt an der Hauptstraße und neben dem "Rema 1000", dem norwegischen Aldi, der sich zu meinem Favoriten entwickelt hat. Trotz der Hauptstraße haben wir sehr gut geschlafen. Das Prasseln des Regens, der am Abend wieder eingesetzt hat, tat natürlich sein Übriges und trug zum einschläfern bei.


Freitag, 17.07.2015

Der Erste Vang zur Toilette findet heute um halb sieben statt und ich überlege, ob ich auf bleiben soll, damit wir früh starten können. Da es aber ungemütlich nass ist entscheide ich mich dagegen und schlafe glatt noch einmal ein. Wach werde ich erst um 9:00 Uhr, aber auch egal, dann starten wir eben wieder um 12:00 Uhr. Dass längere schlafen hat sich aber gelohnt, denn die Sonne kommt grad raus und so können wir bei schönen Wetter Kaffee trinken. Auch den Zeltabbau bekommen wir im Trockenen hin aber beim Start kommt schon wieder ein Schauer runter. Wir nehmen wie gehabt die E6 und am bzw. im "Storfjord" hat Markus Rückenflossen blitzen sehen. Wir halten natürlich an, um unseren Verdacht auf Delfine bestätigen zu können. Leider konnten wir kein Foto ergattern, weil sie zu weit weg waren aber Delfine waren es definitiv. Die Weiterfahrt gestaltet sich recht ruhig und wir reizen die Tankfüllung weit aus. Irgendwann kommt dann aber doch der Punkt, wo man besser eine Tanke ansteuert. Diese kommt in Sicht und eine Pause ist auch nötig. Also erst Mal einen Kaffee und ein Hot Dog, dann tanken und weiter geht es. Wir warten schon geraume Zeit auf Rentiere oder Elche, die hier oben sehr häufig anzutreffen sein sollen. Es dauert tatsächlich nicht lange und wir sehen vor uns auf der Straße ein Solches entlang schlendern. Runterschalten und langsam vorbei fahren. Das Tierchen hat uns ziemlich dösig angeschaut, so nach dem Motto: Was wollt ihr denn hier, das ist meine Straße. Und schneller gelaufen hat es auch gar nicht für nötig gehalten, also total entspannt. Da waren sie nun, unsere Rentiere. Wir nähern uns Alta und ab da, sagt man, nimmt es kein Ende mit den lieben Tieren, also hab acht Stellung. Einige Zeit später sehe ich wieder 2 Rentiere auf dem Grundstück eines Bauern und habe auch die Möglichkeit anzuhalten um Fotos zu machen. Die zwei sind zwar auf's Grundstück gekommen, wußten aber scheinbar nicht, wie sie wieder runter kommen. Derweil hat der Bauer ganz entspannt sein Heu zu Ballen verarbeitet. Ich jedenfalls habe meine ersten Rentier-Bilder gemacht. Wir haben noch knapp 40 km bis "Alta", wo wir für's Wochenende einkaufen und suchen uns einen Campingplatz nach dem Ortsausgang. Es sieht alles gut aus und vor allem haben wir mal wieder eine gute Internetverbindung, so daß wir nach einer Woche endlich wieder was einstellen können. Dabei grinken wir ein Bierchen und können dann gleich gut und zufrieden schlafen. Morgen sind es noch 240 km und wir sollten das Kap erreicht haben. Hoffentlich spielt das Wetter mit.


Samstag, 18.07.2015

Heute geht es zum Kap. Die Gegend wird immer einsamer je höher wir gen Norden fahren. An einem Rastplatz mit Souvenir-Shop gönne ich mir ein Lammfell für meine Sitzbank, da mir inzwischen doch der Popo weh tut. Nach langem Anstehen an der Toilette geht es weiter. Es wird erst einmal immer einsamer und uns laufen des Öfteren Rentiere vor die Linse. Einmal sogar eine ganze Herde. Hier oben ist das Gebiet der "Samen", den Ureinwohnern des Nordens, die von Rentierzucht, Fischfang und dem Tourismus leben. Es scheint eine Gradwanderung zu sein, die alten Traditionen mit der Moderne zu verbinden. Nun sind es noch ca 100 km bis zum Nordkap und diese gehen schön an der Küstenstraße entlang. Das Wetter ist super, kalt und windig aber mit Sonnenschein. In Honningsvág machen wir noch einmal die Tanks voll und nehmen die letzten 30 km bis zur Spitze. Dort auf dem Parkplatz kommen wir mit einem Serben ins Gespräch, der ebenfalls 3Monate unterwegs ist und nun auch zum Kap will. Wir haben echt Glück, der Himmel ist klar, die Sonne scheint und die Aussicht ist atemberaubend! Es ist gerade auch nicht viel los an der Kugel, so daß wir unsere Fotos ganz in Ruhe machen können. Anschließend noch das Museum besuchen um einiges der Geschichte zu erfahren und das war es. Wir fahren die 13 km runter und nehmen dort direkt einen Campingplatz. Erst mal eine windstille Ecke sichern und die Eindrücke verarbeiten. Wir treffen einen Motorradfahrer aus Cochem, der gerade aus der Mongolei zurück auf dem Heimweg ist und in der letzte Nacht Glück hatte und super Bilder am Kap machen konnte. Wir stellen uns den Wecker um nachher noch einmal rauf zu fahren. Vielleicht haben wir ja auch Glück und bekommen die Mitternachtssonne mit. Leider hat es nicht geklappt, es war arschkalt bei 5° und ziemlichen Wind. Aber man kann ja auch nicht alles haben. Der Kollege aus Cochem hatte dieses Jahr den dritten Anlauf, die letzten zwei verliefen sozusagen im Nebel. Von daher haben wir ein riesen Schwein gehabt!


Sonntag, 19.07.2015

Alles richtig gemacht! Entgegen der Vorhersage ist es heute schon wieder zu gezogen. Wir machen uns auf den Weg Richtung Finnland. Erst einmal die 100 km Küstenstraße zurück und dann auf die Hauptstraße um Strecke zu machen. Wir erreichen Lappland und werden mal wieder mit Regen begrüßt. Die Straße geht nur geradeaus und ist ziemlich langweilig. Einziges Highlight, wir sehen kur nacheinander zwei Elchkühe. Die sind schon ziemlich groß, wie groß soll dann erst ein Bock sein? Vielleicht läuft uns ja einer über den Weg. Wir fahren und fahren und sehen nix außer Wald und Straße. Markus's Motorrad schaltet inzwischen auf Reserve und gibt 1,7 km vor der Tankstelle auf. Erst mal halten, den Reservekanister einfüllen und gegen eine Mückeninvasion ankämpfen! An der Tanstelle gibt es auch Mökkis und da wir ziemlich durchgefroren sind gönnen wir uns so ein kleines Häuschen. Meine erste Amtshandlung bestand leider wieder mal aus dem Kampf gegen die Mücken. Die Gardinen waren voll davon und die Dinger sind echt groß. Also nix wie mit Socken um mich schlagen und Räucherwerk anmachen! Hab sie alle erledigt, dachte ich. Ein so'n Mistvieh hat sich dadurch getan und die ganze Nacht genervt. Na ja, 5 bis 10 Mückenstiche mehr machen den Braten doch nicht fett. Die Nacht war also nicht so entspannt und wir haben inzwischen die Nase voll von kalt und Regen.


Montag, 20.07.2015

Wir beschließen weiter Strecke zu machen und gen Süden zu fahren. Das Wetter läßt heute wieder zu wünschen übrig aber es ist einigermaßen trocken. Wir fahren Richtung Inari und wollen uns einen Insider Tipp aus dem Marco Polo ansehen: Die Bärenhöhle. Wir erreichen diesen Ort und werden wieder erschlagen von Café und Souvenirs! Die Höhle ist nicht so spektakulär wie erwartet. Es handelt sich um einen Findling, der so gefallen ist, das sich eine kleine Höhle ergeben hat, in der ein Bär überwintern kann. Da es ein von der Natur errichtetes Ereignis ist, ist es natürlich nicht ganz uninteressant. Ich spare es mir allerdings, dort rein zu krabbeln. Wieder unten am Parkplatz treffen wir unseren serbischen Freund wieder, der die letzte Nacht eine ziemlich gute Hütte erwischt hat. Wir machen uns auf und beschließen, vorsichtshalber schon einkaufen zu gehen, da man ja nicht weiß, was kommt. Wir decken uns ein mit Moskoitozeug und fahren weiter die Hauptstraße entlang. Pillegerade und rechts und links Wald, kein Elch und auch sonst nix. Es regnet mal wieder und die Temperatur liegt bei herbstlichen 11°. Super! Auch heute gönnen wir uns ein Mökki, diesmal etwas günstiger und um Welten besser. Morgen ist früh aufstehen angesagt und dann weg hier.


Dienstag, 21.07.2015

Heute bekommen wir tatsächlich sieben, acht, neun hin und machen uns auf. Das Regenzeug ziehen wir direkt an, damit es nicht wieder Überraschungen gibt und wir kladdernaß sind, bevor es eine Möglichkeit zum Anziehen des Regenkombis gibt. Im Laufe des Tages erreichen wir die Grenze nach Schweden und das Erste was wir sehen ist.... IKEA! Wir überlegen, was wir am Besten machen, weiter über Schweden und später wieder nach Finnland übersetzen oder weiter über Finnland und direkt Richtung Baltikum. Wir entscheiden uns für Finnland, wahrscheinlich ist es sowieso wieder die falsche Entscheidung. Wir schießen bis Oulo und suchen einen Campingplatz. Diese sind hier ziemlich rar gesät. Das Wetter ist inzwischen besser und vor allem auch wärmer, was uns fröhlich stimmt. Hinter Oulo finden wir endlich einen Platz, der zwar nicht besonders toll ist, wir aber nach 450 km auch keinen Bock mehr haben. Wenigstens die Dusche ist megaheiß! Für eine Nacht reicht es aus. Wir lernen noch zwei Jungs aus Dortmund kennen, die auch am Kap waren und unterhalten uns eine Weile. Anschließend ab in den Schlafsack mit ein paar Mückenstichen mehr, trotz Spray usw.. Die Viecher finden irgendwie immer einen Weg, sogar durch die Klamotten!


Mittwoch, 22.07.2015

Das Wetter ist heute richtig gut aber meine Verfassung leider nicht. Ich fühle mich völlig ausgepowert. Wir fahren heute mal etwas kleinere Straßen und beschließen, früh Schluss zu machen und uns ein Hotelzimmer zu nehmen. Wir schaffen gerade 130 km bis Kokkola und gehen auf die Suche, heißt: Nach einem Zimmer fragen, den Preis erfragen und Zimmer ansehen. Wir haben natürlich kein Glück, da Preis/Leistung nicht stimmt. Also wieder raus aus der Stadt und Campingplatz suchen. Vorher eben einkaufen, was sich auch als schwierig gestaltet, weil mir alles nicht passt! Immerhin finden wir einen sehr schönen Campingplatz am See und schlagen unser Zelt auf und somit geht es mir beim Anblick des See's bei Sonnenschein auch wieder besser. Morgen entscheiden wir dann ob es einen Tag Pause gibt oder wir weiter fahren.


Donnerstag, 23.07.2015

Wir entscheiden uns heute für den Gammeltag, die Sonne scheint und das sollten wir mal ausnutzen. Ich mache auch gleich ne Ladung Wäsche und ansonsten sitzen wir einfach nur rum und genießen das schöne Wetter, lesen oder schauen auf den See. Am Nachmittag zieht es sich wieder zu und es dauert natürlich nicht lange bis es anfängt zu regnen. Irgendwie endet die Suche nach dem Sommer leider  immer noch nicht. Ich lege mich ein wenig auf die Matratze und denke an Mittagsschlaf, was mir scheinbar auch gelungen ist, denn ich werde plötzlich abrupt wach und weiss gar nicht, was los ist! Kurz drauf wird mir der Grund klar...... ich hab im Schlaf gesabbert und bin wach geworden, weil es so nass im Gesicht wurde!!😂😂 Kommt bestimmt einigen bekannt vor!!?? Es ist schon sieben Uhr und wir machen uns auf den Weg an die Rezeption, die auch einen kleinen Supermarkt vorzuweisen hat um das Abendessen zu besorgen. An der Fischtheke kommen wir diesmal nicht vorbei und nehmen zwei Lachfilets mit, die nebenan frisch geräuchert wurden und mit grobem Meersalz noch verfeinert wurden. Das Filet war der absolute Gaumenschmaus, mir läuft das Wasser hier beim Schreiben immer noch im Mund zusammen. Einfach der Knaller! Damit war für mich der Tag optimal beendet. Morgen geht es weiter und wir schauen mal was so kommt.


Freitag, 24.07.2015

In der Nacht hat es immer wieder geregnet und wir ahnten Fürchterliches für heute. Immerhin konnten wir unser Zelt im Trockenen abbauen aber kurz nach Abfahrt kam der erste Guss! Nachdem wir zweimal mit Kübeln von Wasser "berieselt" wurden, hatten wir die Schnauze voll und pellten uns ins Regenzeug, auch wenn wir eh schon klatschnass waren. Im Endeffekt sind wir bis Helsinki, knapp 500 km, durchgefahren! und auf der gesamten Strecke immer wieder Eimerweise Regen! In Helsinki war das Wetter dann immerhin sonnig. Wir schauten auf "booking" nach einem Hotel, was einigermaßen günstig war und fuhren los, um es uns anzuschauen. Der totale Reinfall, irgendwie kam es uns wie Ghetto vor, also war das schon einmal nix! Ich ahnte schon wieder, daß es länger dauern würde, bis wir eine passende Unterkunft gefunden haben. So war es auch, das zweite Hotel hatte keine Parkplätze mehr frei für die Motorrräder (hätte auch noch einmal 25,-€ extra gekostet), also auch nix. Wir hatten Glück, daß uns ein Deutscher ansprach, der in Helsinki lebt und uns ein Hotel empfohlen hat. Das war zwar nicht wirklich ein Schnnäppchen aber sehr zentral und auch groß, so daß wir unsere Klamotten zum Trocknen richtig ausbreiten konnten. Nach dem Duschen und umziehen brauchten wir nur die Straße runterfallen und waren mitten im Städtchen. Wir besuchten das "Vapiano " und gönnten uns eine große, leckere Pizza. Anschließend noch einwenig bummeln und der Tag war gelaufen.