Überall wo man nachliest, heißt es immer, eine richtige Vorbereitung ist das A und O einer Reise; andere sagen wiederum: "Fahr einfach los, denn das ist das, was am schwierigsten ist. Natürlich haben wir uns vorab über alles mögliche informiert, Reiseführer und Karten besorgt aber eine richtige Reisevorbereitung haben wir uns nicht wirklich vorgenommen, es mussten halt ein paar Sachen erledigt werden, die uns unabdingbar erschienen. Da waren z.B. Minimieren unserer laufenden Kosten. Also, wo konnte eingespart werden? Gekündigt wurden Energieanbieter und Telefon da diese uns trotz mehrerer Schreiben nicht entgegen kommen wollten. Versicherungen wurden ruhend gestellt oder auch gekündigt.

Wichtiger war aber der Abschluss einer Langzeit Auslands Krankenversicherung, wir entschieden uns für den ADAC, kostet ca. 245 € pro Person für 6 Monate. Auch möchten wir einen internationalen Führerschein mitnehmen, der wird aber nur ausgestellt, wenn man im Besitz eines Kartenführerscheins ist. Da wir aber noch den schönen rosa Lappen hatten, mussten wir erst mal noch die Kartenführerscheine beantragen.

Diese sind nun 2 Wochen vor Abfahrt fertig und nu geht es noch an die Internationalen!

Die Motorräder wurden noch einmal einer intensiven Inspektion unterzogen und wir gehen davon aus, das sie die geschätzten 30.000 km ohne größere Überraschung überstehen dürften.

Unsere Ausrüstung, die wir uns in den letzten Monaten zugelegt haben sollte auch alle Bedürfnisse abdecken, da wir hier doch eher auf Qualität als auf den Preis geachtet haben.

Beim "Rock Store" in Wuppertal haben wir eine sehr kompetente Beratung in lockerer Atmosphäre mit super netten Leuten (über unsere Ausrüstung werden wir später noch ausführlich berichten ) genossen. Für jedes Anliegen gibt es dort eine Lösung.

Auch unsere Routenplanung ging eigentlich ziemlich schnell, nämlich gar nicht!! Wie schon geschrieben, wurde von uns einzig die Fähre nach Island und zurück gebucht, den Rest wollen wir auf uns zukommen lassen.

Natürlich gibt es Sehenswürdigkeitenauf der gesamten Tour,  die wir uns anschauen werden, aber ohne Zeitplan, denn wir haben in Schottland gelernt: " NO PLAN IS A GOOD PLAN", schließlich haben wir ja etwas mehr Zeit als sonst.