Nachdem wir schon mehrmals in Griechenland gewesen sind, haben wir uns entschlossen, diesmal mit den Motorrädern das Land zu erkunden. Da wir uns die lange Autobahnfahrt ersparen wollten, ging es zuerst mit Auto und Hänger nach Kärnten auf die Strenge, wo wir vor einigen Wochen schon mit unseren Motorrädern einen schönen Urlaub verbracht haben. Im Vorfeld hatten wir mit Sonja und Thomas, den Besitzern der Pension, abklären können, dass unser Auto samt Hänger für 3 Wochen bei Ihnen stehen bleiben durfte. Nach einer nicht so erholsamen Nacht......selbst schuld...... wir haben uns mit der Anreise um einen Tag verhauen, so dass für diese eine Nacht kein Doppelzimmer zur Verfügung stand und wir nun die Qual der Wahl hatten zwischen zwei Einzelzimmern oder zu zweit im Einzel,  wir entschieden uns für letzderes. Am nächsten Tag ging es endlich los, wir starteten nach einem sehr ausgiebigem Frühstück Richtung Italien. Da wir für die ca. 680 km 2 Tage und zwei Übernachtungen eingeplant hatten, ging es ganz gemütlich über den Plöckenpass und über den Passo die Giau nach Ravenna wo wir unsere erste Nacht im Hotel Villa Carrer verbrachten. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Ancona, auch dort quatierten wir uns in eine kleine Pension ein um am darauf folgenden Tag  um 10:00 Uhr die Fähre nach Igoumenitsa zu nehmen. Nach einer entspannten Nacht auf See kamen wir am nächsten Tag so gegen 6:30 Uhr in Griechenland an. Bis zu unserem Endziel nach Asprovalta sind es ca.400 km, 80 km östlich von Thessaloniki. Da wir schon mal in der Nähe waren beschlossen wir nun den Weg über den Katara Pass und vorbei an den Meteora Klöstern zu nehmen. So gegen 18:30 Uhr hatten wir es geschafft und sind völlig fertig, weil über 40°, an unserem Ziel angekommen. Dort warteten schon unsere Freunde Lambo und Hilde mit kaltem Bier auf uns das wir dann sehr genossen haben.

Von den 12 Tagen am Haus eines Freundes sind wir dann doch nicht so viel Motorrad gefahren wie ursprünglich geplant, da es mit 40 Grad dann doch zu heiß war. Dennoch haben wir kleinere Tagestouren mit Badeaufenthalten unternommen wie z.B. die Bucht von Olympiada oder auch eine Tour auf die Halbinsel                Chalkidiki.

Auf unserem Rückweg haben wir uns dann noch zwei Tage auf Lefkada gegönnt bevor wir wieder nach
Igoumenitsa fuhren um nach Ancona überzusetzen. Wieder angekommen in Italien sind wir auf direktem Weg nach Limone am Gardasee gefahren. Auch dort haben wir zwei weitere Nächte verbracht um uns das Hinterland sowie den Gardasee einmal genauer anschauen. Vom Gardasee waren wir allerdings etwas enttäuscht, da war für unseren Geschmack einfach zu viel los. Rund um den See ging alles nur im Schritttempo und jeder musste sein tolles Auto zur Schau stellen. Also nichts wie weg und wieder ins Hinterland,  da waren wir wieder für uns und konnten die Schönheit der Region rund um den Gardasee richtig geniessen.

Nachdem auch diese zwei Tage vergangen sind wie im Flug ging es wieder Richtung Österreich, über den Passo Falzarego und natürlich den Plöcken Pass um nach 3 Wochen wohlbehalten im Lesachtal und auf der Strenge wieder anzukommen.

Nach einem herzlichen Empfang wurde noch zu Abend gegessen, die Motorröder wieder auf den Hänger geladen und nach ein paar Bieren hatten wir eine wirklich erholsame Nacht....diesmal im Doppelzimmer....... Nach dem Frühstück gings dann wieder im Auto Richtung Heimat.

Fazit:

Auch wenn wir den griechischen Norden schon des öfteren besucht haben, würden wir immer wieder dort hin fahren, landschaftlich wunderschön. Von Lefkada waren wir so begeistert das wir es ggf. in unserer Europa Tour noch einmal einbauen werden.

Gardasee....... Hinterland immer wieder, tolle Strassen viele Berge, aber direkt am See muss nicht unbedingt sein.